Archive for the ‘Musik’ Category

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Lofotenziudid

23. Oktober 2010

Stargitarrist Don „Bionic“ Pancho wurde mit neuer Klampfe und alten Allüren im Studio gesehen! Nach so langer Zeit scheinen sich die Frösche wieder in alter Umgebung niedergelassen zu haben, mit Sandpunk im Gepäck und Bambussprossen zwischen den Schneidezähnen. Beobachter nahmen einen frischen Sound, experimentelle Akkorde und jede Menge fernexotischer Einflüsse wahr, die mit bisherigen Erzeugnissen aus dem Hause S&P mehr als nur mithalten, ja welche sie sogar weit übertreffen könnten. Welche Tracks nun auf das neue Album mit dem politisierenden Arbeitstitel „Schnee im Regenwald“ zu hören sein werden, bleibt unklar. Auf jeden Fall darf sich der Ranasfan auf neues Akustikmaterial, neue Textildrucke und vielleicht auch auf eine Rumpeltour 2011 gefasst machen.
Gestern kam diese Studioaufnahme von einem anonymen Absender namens Norbert Krabbe ins Postfach der Redaktion:

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Der gückliche Saharana

10. September 2010

Es passiert ab und zu, da macht einem das Leben einen fetten Edding-Strich durch die Rechnung, mit der seit eineinhalb Jahren gerechnet wurde. Unterm Strich standen immer die Resultate ‚Comeback‘ und ‚Apfeltee‘, doch nun kam ein neuer Faktor dazu: ‚Unspielbarkeit der Instrumente durch mangelde Funktionstüchtigkeit mehrerer Extremitäten‘.
Eine Horde wilder Wüstenbewohner ist daran schuld, dass das neue Album weiter auf sich warten lässt und dass die Fans langsam aber sicher an eine Rückkehr der Frösche in diesem Jahrzehnt zweifeln werden. Doch lasst euch an dieser Stelle gesagt sein:
Die Wiederauferstehung des Sandpunk durch Las Ranas y sus Dons de la Locura wird die Welt wie ein Schlag auf die dumme Unze treffen:

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Adieu Matthieu

20. Oktober 2009

Die Frösche sind frustiert. Wie sollen sie nur eineinhalb Jahre ohne zu jammen den Sandpunksound aufrecht erhalten können? Das geht nur durch regelmäßiges Hören von 500 Gramm altem Schinken vom Froschschenkel. Hängend gereift.
Unter anderem macht dieses Stück dem Ärger Luft: Adieu Matthieu, aufgenommen in den Katakomben der Fleischerei Sittmann.

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Lonesome Lama Rider

17. Juni 2009

Einsam und verlassen, windig, verschroben und einfach nur krank. So kam es mir vor, das abgedroschene Leben eines alten deutschen Aussiedlers, als ich seine Zeilen auf einer zerkratzten Vinylplatte auf einem eisig kalten Andenmarkt fand. Lasst uns mit ihm trauern. Lasst uns hoffen, dass er einst seinen Frieden fand…

Don Pancho

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Fönwinde in den Anden

15. März 2009

Die Sonne in diesen Tagen ab und zu blinseln zu sehen fühlt sich an wie eine Neugeburt nach ungezählten Tagen voll wolkenverhangener Tristesse und feuchtem Schuhwerk. Der Frühling schickt seine Boten in Form von frühaufstehenden Amseln um zu verkünden, dass er auch dieses Jahr wieder kurz reinschauen wird. Umso verwunderlicher, dass es tatsächlich Leute gibt, die in diesen Tagen auf die Südhalbkugel reisen, wo dort doch gerade alles andersherum läuft. Rock’n’Roll ist der Treibstoff in den Tanks. Coolen Flug! Und den Fön nicht vergessen.

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Wisconsin Jimmy

1. Dezember 2008

Wenn sich einer mit Reblauspestiziden und Osloer Karamelkäse auskennt, dann Wisconsin Jimmy. An Tagen wie diesem trieft sein Chevy nur so vom Dreck der Arbeit und er selbst ist froh, dass ihm der Herbst so zahlreiche Gaumenfreuden schenkte. Da kommt einem doch ein altes Ernte-Dank-Lied in den Sinn, aufgegabelt an den sonnigen Hängen des Sheboygan River.

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Sternenstaub

26. November 2008

Schnee. Der Winter hat sich schlagartig in unser Leben gedrängelt. Er sorgt für allgemeines Chaos und verfrühte Kartoffelsalatstimmung. Die Nächte erscheinen auf einmal in einem freundlich weißem Gewand und gleichzeitig beißend kaltem Atem. Überhaupt weiß keiner so richtig, ob er seinen Sinnen in diesen Tagen noch trauen kann, vor allem, wenn man nichts sehen kann außer Sternenstaub.